Import und Export von Produkten

Die Vorteile eines Engagements im Exportgeschäft bestehen in einer verringerten Abhängigkeit von heimischen Märkten, höheren Umsätzen und selbstverständlich der Chance, Ihr Unternehmen wachsen zu lassen.

Sie können beginnen, indem Sie in verschiedenen Märkten durch Online-Kommunikation mit potenziellen Kunden und anderen Firmen auf Ihr Unternehmen aufmerksam machen.

Passen Sie Ihre Website an den internationalen Markt an. Zumindest Kernabschnitte Ihrer Website sollten in die Sprachen Ihrer Zielmärkte übersetzt werden, sodass Ihre Website international wird. Überprüfen Sie die Metatags Ihrer Website, damit Sie von potenziellen Kunden per Suchmaschine leichter gefunden werden können. Erleichtern Sie die Kontaktaufnahme mit Ihnen, antworten Sie schnell und professionell. Kunden erwarten eine Antwort auf eine e-Mail Anfrage innerhalb 24 Stunden. Sie können Informationen über Ihre Produkte und Dienstleistungen an den internationalen Markt anpassen. Nutzen Sie für deren Beschreibung Bilder, detaillierte Texte und Videos. Achten Sie auf Preisangaben und geben Sie auch alle Informationen über die Lieferungsmodalitäten Ihrer Waren und über die Rücksendebedingungen. Ihre Website sollte Ihren internationalen Kunden auf alle Fälle ein positives Bild vermitteln. Eine professionelle Website unterstreicht die Vertrauenswürdigkeit Ihres Unternehmens.

Übung: Bevor Sie nun mit allem oben Genannten beginnen, nehmen Sie sich noch die Zeit, zu untersuchen, was genau Ihre aktuellen Produkte und Dienstleistungen dem Kunden bieten.

     
     
     
     
     

Überlegungen

  1. Wie erfolgreich ist Ihr Unternehmen bereits im heimischen Markt? Haben Sie beispielsweise Lieferprobleme? Benötigt Ihr Produkt Wartung oder brauchen die Kunden Hilfestellung nach dem Kauf?
  2. Befriedigen Ihre Produkte und Dienstleistungen Bedürfnisse des internationalen Marktes? Sie sie für internationale Kunden akzeptabel im Hinblick auf Standards und Regulierungen? Können Ihre Produkte und Dienstleistungen leicht an internationale Märkte angepasst werden?
  3. Können Sie die Transportkosten der Produkte zum Kunden tragen, bis der Zahlungseingang erfolgt? Ist der Preis Ihrer Produkte und Dienstleistungen noch wettbewerbsfähig, wenn Transportkosten, Kosten für Versicherung etc. hinzukommen?
  4. Sind die notwendigen Mitarbeiter für das Exportgeschäft verfügbar oder können Sie welche einstellen?

Überdenken Sie Ihre Antworten. Sehen Sie Ihr Unternehmen als Exporteur im internationalen Markt? Handeln Sie nicht zu schnell. Sprechen Sie darüber mit Freunden, Kollegen, Experten der Industrie- und Handelskammer etc. Das hilft Ihnen unvorhergesehene Hindernisse und potenzielle Schwierigkeiten vorab zu erkennen.

Übung 1: Machen Sie eine SWOT-Analyse (Strenghts-Weaknesses-Opportunities-Threats) Ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Übung 2: Wenn Sie zu der Auffassung gelangt sind, Ihre Produkte und Dienstleistungen haben das Potenzial zum Export, entwickeln Sie eine entsprechende strategische Planung. Fangen Sie klein an. Konzentrieren Sie sich auf einen oder zwei Märkte, die Sie vielleicht sogar schon kennen, die nicht zu weit weg von Ihrem eigenen Standort sind und in denen Sie nicht mit allzu großen kulturellen Unterschieden rechnen müssen.

  • Identifizieren Sie potenzielle Kunden in den ausgewählten Auslandsmärkten.
  • Sammeln Sie so viele Informationen wie möglich über diese Märkte – durch Internet-Recherche, Außenhandelskammern etc.
  • Identifizieren Sie potenzielle Hindernisse.
  • Identifizieren Sie potenzielle Partner für den Transport, den Kundendienst etc.
  • Berücksichtigen Sie die zusätzlichen Kosten für Verpackung, Etikettierung, Versicherung etc. und kalkulieren Sie die Preise entsprechend.

Sie sollten mit Experten über die rechtlichen und steuerlichen Gegebenheiten des Import-Export- Geschäfts sprechen und deren Rat einholen. Nationale Institutionen wie die Deutsche Außenhandelskammer und auch die Europäische Kommission bieten auf ihren Websites Informationen dazu. Es ist grundsätzlich viel einfacher, in andere EU-Mitgliedsländer zu liefern als in Länder außerhalb des europäischen Binnenmarkts. Oftmals wird der Begriff „Export“, beispielsweise im Warenverkehr zwischen Deutschland und Frankreich, überhaupt nicht mehr verwendet. Man spricht vielmehr von Lieferungen innerhalb des gemeinsamen Marktes.

[1] Erfahren Sie mehr über die SWOT-Analyse unter www.innosupport.net 

 

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